18 Mar

KM: Runde 19: Hellas Kagran vs ASV 13 2:0 (1:0)

Es ist regnerisch, es weht zum dritten Mal bei einem Spiel von Hellas in der Frühjahrssaison ein starker Wind, der fast schon Merkmale eines Orkans aufweist. Zu Gast in der PFA-Sport-Arena ist ASV 13. Überraschenderweise wird trotz der seit gestern widrigen Wetterlage auf dem Rasenplatz gespielt.

Die Überraschung vor Spielbeginn ist mir doch geglückt. Zum Geburtstag meines Freundes und journalistischen Kollegen (Fotograf) Michi Hasieber kann er den Ehrenanstoss ausführen. Ein Dank hiermit an das Schiedsrichterteam, die ich mit diesem Ansinnen auch überrascht habe.

Aber nun zum Spiel. Angesichts des Sturmes kann Hellas Kagran hoffentlich auf die Unterstützung des Windgottes Aiolos aus der griechischen (hellenischen) Mythologie hoffen. Anfangs hat man allerdings nicht das Gefühl, dass uns die Gottheit gewogen ist. Zwar streicht ein Schuss von Srdan Pavlov knapp über das Tor, dann haben aber die Gäste vorerst ein bisschen mehr vom Spiel. Man hat den Eindruck, dass sie besser mit den Umständen zurechtkommen. So sorgt eine windunterstützte Flanke erstmals für Gefahr vor dem hellenischen Tor. Nach etwa 26 Minuten haben dann die Gäste die bisher beste Torchance, die zum Glück vergeben wird. Jetzt hat der ominöse Aiolos sich doch noch für Hellas Kagran entschieden. Der Fehler des gegnerischen Verteidigers ist wohl auch auf die Windverhältnisse zurückzuführen. Am schnellsten schaltet Mesut Dogan, der nach langer Zeit wieder mit dabei ist, der dann in der 28. Minute gnadenlos zum 1:0 verwertet. Wenig später wird unser Spieler Kerim Gündemir nach einem Foul leider schwer verletzt. Relativ früh ist daher ein Tausch notwendig. Fünf Minuten vor Ende der ersten Spielhälfte vergeben unsere Spieler dann eine Doppelchance, das wäre so kurz vor dem Halbzeitpfiff nicht schlecht gewesen. So geht es mit dem Spielstand von 1:0 in die Kabinen.

Die alte Taktik ist heute wieder einmal aufgegangen. Immer wenn einer aufs Klo geht, fällt ein Tor. Diesmal war es der Berichterstatter höchstpersönlich. So kann ich nur sagen, dass es in der 47. Minute 2:0 für Hellas steht, umjubelter Torschütze war Manuel Stadler, der seine Aufstellung somit rechtfertigt. Allzuviel gibt es über die zweite Spielhälfte nicht mehr zu berichten. Hellas spielt mittlerweile mit dem Wind, das sorgt dafür dass wir zu weiteren hochkarätigen Chancen kommen, die jedoch samt und sonders vergeben werden. Vor allem unser sonst so sicherer Goalgetter Srdan Pavlov hat heute sein Visier nicht so gut eingestellt.

Das sei bei seiner sonst so effizienten Treffsicherheit in jeder Hinsicht verziehen. Bei den wenigen Gegenstößen ist unsere Nummer 1 Alexander Riegelnegg voll konzentriert, er bleibt ohne Gegentreffer, im Eishockey würde man Shut-Out dazu sagen. Es bleibt dann beim 2:0 für Hellas Kagran, selbst wenn man uns noch Windpunkte abzieht, drei Punkte sind sprichwörtlich im Trockenen und das obwohl es noch zu Beginn des Spieles geregnet hat.

Wir sind zufrieden, auch Cheftrainer Horst Peschek bringt dies zum Ausdruck. Nachdem unser verletzter Spieler während der zweiten Hälfte von der Rettung abtransportiert wurde, gilt es jetzt im alles Gute zu wünschen, die Hellas-Familie hält die Daumen. 

Nächster Gegner in der Meisterschaft ist der NAC, der Sportplatz in Nussdorf war in der Vergangenheit ein heißes Pflaster. Zuvor geht es aber noch im Totocup auswärts gegen Ankerbrot.

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Der FC Hellas Kagran gehörte nie zu den ganz Großen im österreichischen Fußball, war aber stets bemüht in der Region ein familiäres Umfeld und attraktiven Fußball zu bieten.

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