, Schuhmann Manfred

KM: Hellas gewinnt

Hellas Kagran gewinnt letztes Meisterschaftsspiel in dieser Saison gegen Siemens/Großfeld mit 2 : 1! weiterlesen ...

This could be the last time, maybe the last time, I don’t know.
Das mag auf die Rolling Stones zutreffen, oder auch nicht zum x-ten Mal, nicht aber auf
Hellas Kagran. Gut, wir sind auf der Sportanlage von KSV Siemens-Großfeld, aber
hoffentlich nicht zum letzten Mal. Es ist lediglich unser letztes Spiel für die Saison
2021/2022, die letztendlich trotz Corona glücklicherweise fertig gespielt werden konnte. Der
Meister der 2. Wiener Landesliga steht fest, für uns geht es heute nur mehr um die berühmte
„Goldene Ananas“, dennoch erwarten wir uns einen erfolgreichen Abschluss dieser teilweise
durchwachsenen Saison.

Schon in der siebenten Minute werden unsere Hoffnungen belohnt. Unglücklich, aber
dennoch eines Elfmeters würdig war das Handspiel im Strafraum der Heimischen. Den
Strafstoß verwandelt Serkan Firat zum Führungstreffer für Hellas Kagran. Doch nach einem
Eckball und einem Kopfball gelingt es uns nicht den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern.
So fällt aus einem Gestocher der Ausgleich. Mitte der ersten Spielhälfte verkündet der
Schiedsrichter die Trinkpause. Was jetzt folgt ist ein Spiel auf faktisch einer schiefen Ebene.
Hellas Kagran kommt zu einer Chance nach der anderen. Wir sind jedoch nicht in der Lage
die Geschenke die uns der Gegner macht anzunehmen. Höhepunkt ist ein Lattenpendler gegen
Ende der ersten Spielhälfte.

Die letzten 45 Minuten, eine allfällige Nachspielzeit nicht eingerechnet, der Saison 2021/2022
beginnen. Und sie beginnen, wie die erste Spielhälfte geendet hat, mit rollenden Angriffen der
Hellenen, aber die Chancenauswertung ist weiter aller Unehren wert. Endlich, in der 55.
Spielminute ist es Old Boy und Kapitän Roman Flandorfer der mit einem Flachschuss auf 2:1
für Hellas stellt. Danach ist auch er mit seinem Latein am Ende und er reiht sich in die Galerie
der Chancenvernebler ein. Sein Vater verspricht ein ernstes Wort mit ihm zu wechseln. Auch
in der zweiten Spielhälfte gibt es eine Trinkpause, ein Getränk für bessere
Chancenverwertung war wohl nicht dabei, denn unsere Angreifer überbieten sich im
vernebeln weiterer hochkarätiger Möglichkeiten. Mittlerweile ist der Gegner dezimiert, ein
bisschen Hektik kommt auf, woran der Schiedsrichter nicht ganz unschuldig ist. Es passiert
allerdings sonst nichts mehr, es bleibt beim 2:1, womit wir, soweit es das Resultat betrifft,
zufrieden die „Heimreise“ nach Kagran antreten können.

Das war’s für die Saison 2021/2022. In Erwartung der neuen Saison wünsche ich den Spielern
und den treuen Fans einen schönen und erholsamen Sommer. Wie die neue Saison ablaufen
wird, wird sich angesichts der „Christkindl-WM“ zeigen.